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Archive for the ‘Uni’ Category

Panik?

Ich soll mich bis morgen entscheiden, ob ich meinen Magister machen will oder nicht. Und immer wenn ich darüber nachdenke, ist es mir erstaunlich egal. „Dann habe ich halt keinen Abschluss.“ Denke ich mir und kann wenig Schlimmes daran finden.

Umsonst studiert habe ich auch nicht, ich hatte an jeder Veranstaltung Freude und habe gerne neues gelernt. Wofür sollte ich meinen Abschluss jetzt noch brauchen, super gut wird er sicher eh nicht, dafür habe ich zu spät mit meiner Magisterarbeit angefangen und werde auch viel zu wenig lernen für meine Abschlussprüfungen. Außerdem habe ich zu lange studiert. Forschen werde ich also sicher ehh nicht können, selbst wenn mein Abschluss gut genug sein sollte, um die Promotion dranzuhängen.

Es ist irgendwie schade, irgendwie Verschwendung, eigentlich bin ich ja ein kluger Kopf, warum bin ich nur so unfassbar faul. Aber ich kann eben nicht aus meiner Haut, Ich kann nicht selbstorganisiert arbeiten und meine sozialen Beziehungen belasten, damit sie mir „in den Arsch treten“ (Macht das mal effektiv über ein halbes Jahr lang) will ich auch nicht.

Ich bin an dem Punkt, den ich bei anderen nicht verstehen konnte. Aber da ist kein Ehrgeiz, kein Wollen, kein Ziel keine Wünsche. Nur Zeit die vertrieben werden will, wie ein Ausharren, bei dem mach sich nicht bewusst machen will, dass man nicht mal auf irgendwas wartet. Denn was soll sich schon verändern.

Natürlich habe ich keine gute Alternative, aber das wird mich auch nicht dazu bringen, mir ab jetzt die Nächte um die Ohren zu schlagen, um zu arbeiten. Also warum sollte ich es versuchen, wenn es doch höchstens durchschnittlich wird und zusätzlich unangenehm ist.

Vielleicht hätte ich etwas anderes studieren sollen, vielleicht hätte ich warten und im Bachelor beginnen sollen. Vielleicht hätte ich eine Ausbildung machen sollen. Vielleicht bin ich zu arrogant und trotzig. Was tut es. Nichts. Ich bin wie ich bin. Entscheidungen sind getroffen Zeit vertan.

Ist ja auch nichts neues, Zwischenprüfung nur durch Krankheitssemester bestanden, zu spät zum Magister angemeldet… also 2 Monate kann es bei mir vorbei sein.

Lieber drehe ich der Sache den Rücken zu als durchzufallen.

Jetzt komme ich mir theatralisch so, dabei ist alles so undramatisch, passiert ja eigentlich ncihts schlimmes. Dann habe ich halt keinen Abschluss.

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Der Prinz kommt in diesem Drama 157 Mal zum Sprechen, im ersten Aufzug ist er sogar durchgängig auf der Bühne. Er ist also eine der zentralen Rollen des Stücks und ihm kommt auch die Aufgabe zu, Emilia Galotti einzuführen. Die Sprache dieser Figur wird in großen Teilen der Stückes durch Gedankenstriche zerrissen, was seinen Aussagen einen sprunghaften und unverknüpften Charakter verleiht. Über den Verlauf des Dramas sind Phasen der Ausrufe (Seite 12,16)1 und Phasen der Fragen (Seite 45, 58, 74) zu bemerken. Hierzu lässt sich bemerken, dass die Zahl der Frage- und Ausrufezeichen mit der Erregung des Prinzen steigt. Um die Sprache des Prinzen in Emilia Galotti genauer zu beleuchten, habe ich mich entschieden, seine längeren Textpassagen zu untersuchen und gegeneinander zu stellen.

Der Prinz beginnt das Drama mit einem Monolog, der sich durch Halbsätze, Wiederholungen und Ausrufe auszeichnet, er klagt darüber, dass er die Klagen seiner Untertanen zu bearbeiten hat und gerät in einen unausgeglichenen Geisteszustand, als er dabei auf den Namen Emilia trifft. Seine hier durch ihn selbst wiedergegebenen Gedanken sind nur assoziativ verknüpft, auch wird hier keine vollständige Syntax verwendet, was diesen Absatz stark einem Bewusstseinsstrom annähert.

Im dritten Auftritt dieses Aufzugs ist die Syntax des Prinzen vollständiger, die Sätze zusammenhängender, aber auch hier kommt es zu Halbsätzen und Gedankensprüngen. Er verwendet rhetorische Figuren wie Anaphern („Ihr Bild! – mag! – Ihr Bild,“ S.7) und anderen Wiederholungen wie Dreiklängen (ein anderes Bild, das mit anderem Farben, auf einem anderen Grund“, „so leicht, so fröhlich, so ausgelassen.“, „Doch nein; nein nein!“S.7). Diese Monolog wird durch diese Dreiklänge runder, seine Sprache nicht so zerrissen, gleichzeitig erzeugen diese Figuren hier aber auch den Eindruck von Abgeschlossenheit, was sich mit der Aussage der Prinzen deckt, dass er die Liebe zur Gräfin Orsina „nicht wiederfinden“ will. Auch wirkt der Prinz nicht derartig emotional aufgewühlt wie es in anderen Auftritten zu beobachten ist.

Ganz anders ist dies im fünften Auftritt dieses Aufzugs zu sehen, die positive Stimmung des Prinzen, ausgelöst durch den Erhalt des Portraits Emililias spiegelt sich hier auffallend in der Sprache wider. Zu Anfang des Auftritts wird zunächst der Abschluss des letzten Auftritts wiederholt („Soviel er will“ S.7). Der Auftritt wird von Ausrufen dominiert, es gibt nur zwei Aussagen und eine Frage. Auch hier leidet die Syntax unter den schwärmerischen Gedankengängen des Prinzen, es kommt zu Aufzählungen, Dopplungen Wiederholungen und Parallelismen(„Fordre nur! Fordert nur!“, „Dieser Mund! […] Dieser Mund!“ S.12).

Eine gegensätzliche Stimmung lässt sich im siebten Auftritt beobachten, hier hält der Prinz einen Dialog, es wechseln stetig Fragen und Ausrufe, es entsteht der Eindruck eines Selbstgesprächs. Er spricht in kurzen, einfachen Sätzen und verwendet kaum Parataxen („Es ist ein Gang“ S.19). Hier wirkt der der Prinz unsicher, und bespricht das weitere Vorgehen mit sich selbst. Aus seiner Unsicherheit heraus, begeht er jedoch eine Hamartia.

Nach diesen emotionsgeladenen Momenten, mag es einen fast wundern, dass der Prinz sich in Gegenwart Emilias nicht von seinen Gefühlen fortreißen lässt, wie es ihm bei Betrachtung ihres Bildes oder beim Lesen ihres Vornamens erging. Hier ist die Syntax vollständig, er nutzt aufwändige Satzgefüge und eine wohlgesetzte Sprache, um Emilia die Furcht zu nehmen und sich bei ihr in höfischer Form zu entschuldigen („Und könnt ich schon diesen Zufall, der mir nochmals, ehe alle meine Hoffnung auf ewig verschwindet, – mir nochmals das Glück sie zu sehen und zu sprechen verschafft; könnt ich schon diesen Zufall für den Wink eines günstigen Glückes erklären, – für den wunderbarsten Aufschub meiner endlichen Verurteilung erklären, um nochmals um Gnade flehen zu dürfen: so will ich doch – Beben Sie nicht, mein Fräulein – einzig und allein von Ihrem Blicke abhängen.“ S. 48)

Die Sprache des Prinzen ist stark von seinen Stimmungen und seine Gesprächspartner abhängig. Um die Variation durch Gesprächspartner möglichst auszuschließen, habe ich hauptsächlich Monologe zur Analyse herangezogen.

1Alle Zitate aus: Lessing, Gothold Ephraim: Emilia Galotti. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen. Stuttgart: Philipp Reclam jun. GmbH & Co. 2001

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Als wir vor wenigen Wochen Im Zeichensahl saßen, habe ich nach dem Lernen gneau das getan, was man in diesem Saal tun soll.
Hier ein paar Kritzeleien


und hier ein Bild, das ich mit Laris minikleinen Stiften Gemalt habe, natürlich habe ich es ihr dann geschenkt.

Auch Felix hat etwas gemalt.

Hieran kann man den Aufbau von Straßen in einem bestimmten Programm sehen.  Sie lernten grade für ihre Geo-Informations-System -Klausur.

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Hier die Veranstalltungen die ich nächtes Jahr gerne besuchen würde, natürlich bekomme ich nicht alle Seminare und an Vorlesungen wird bis zum ersten Freitag des Semesters dann radikal aussortiert.

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Die Geschichte fing eigentlich mit gestohlenem Essensgeld an, und meiner Überlegung, dass man das schöne Wetter ja auch mal wieder gemeinsam nutzen könnte. Die Geschichte endet mit mir, die grade in die Tasten haut und die Reste verzehrt. Dazwischen liegt ein Picknick in unseren Mittagspausen in einem der Innenhöfe der LMU, denn wer braucht schon den Englischen Garten.

Aufgemotzter Fertigkartoffelsalat, Nudelsalat, gebratener EIerreis, Würstchen, Apfel, Apricosen und Baguette

Die Picknicker

der nahe Brunnen

und ein zusätzlicher Gast

 

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Ich hatte heute Lust ein bisschen in der Bibliothek zu stöbern und habe nach der Herkunft von Vornam gesucht. Ich habe eine Auswahl zusammengestellt, wenn ich für euch auch nachschlagen soll, schreibt mir doch einfach einen Kommentar!

Nina – w, russische weibliche Form zu grieschisch Ninos welches von assyrisch-Sumerisch Nin „Göttin, Herrin“ kommt, auch als Kurzform von Antonina und anderen Namen die auf Nina enden
Jens m, niederdeutsch-dänisch Kurzform von Johannes (Johannes: m, griechisch aus hebräisch Jochanan „der Herr ist gnädig, gütig, huldreich, hold“ )
Martin – m, Kurzform von lateinisch Martinus (Martinus:m, lateisisch, Erweiterung von Martius, abgeleitet vom Namen des römischen Kriegsgottes, gleichbedeutend mit Marcus
Selina – w, Variante von Celina, lateinisch Coelina von abgeleitet von lateisch coelum „Himmel“, französisch „Céline, oder Kurzform von Marcel(l)ina; Die Herleitung von grieschisch Selene der „Mond(göttin)“ trifft wohl nur für das Englische zu (Seline).
Timm m, zweistämmige Kurzform von Zuss. mit DIET auch als Kurzform von Timotheous. Schreibvarianten Tim, Timme
Tim – m, Schreibvariante von Timm u Kurzform voon Timotheus und Timothy
Hendrik – m, niederdeutsch = Heinrich (Heinrich: m, aus älterem Heim(e)rich HEIM, „Heim, HAus, Heimat“ + RICH mächtig , Herrscher“
Janis – m/w 1. lettisch= Johannes (angeblich Litauische Variante von Jonas) 2. englische Schreibvariante von Janice
Shary – finde ich nur als Schreibvariante von Shari, was eine Kurzform zu englisch Sharon ist.
Nathalie – w,  französische Variante von Nat(h)alia (Natalia: w, lateinisch, zu [dies] natalis = „Tag der Geburt (des Herrn) = Weihnachten“ ursprünglich für Kinder die am 25. 12 geboren wurden
Kiara – „falsche“ Schreibweise zu italienisch Chiara (Chiara: w. italienisch= Clara (Clara: w, lateiisch „die Leuchtende, Helle Berühmte“))
Timon – m, griechisch, zu timê „Ehre, Ansehen“, auch gräzis. Form zu Timo
Michael – biblischer Name, hebräisch „Wer ist wie Gott?“ Kurzform : Micha

Felix – m, lat. „Der Glückliche“, ursprünglich römischer BeiNname im Mittelalter auch Papstame
Helena w, griechisch, „Strahlend, hell, leuchtend, heiß“ (ursprünglich vielleicht aus sanskritisch sarama „himmelsgeborene“ die Schreibweise Hellena ist abzulehnen
Jenny w, Schreibvariante von Jenni (Jenni: w, Kurzform von Johanna, in der Schweiz auch als männlicher Vorname)
Eva– weiblicher, bilblischer Name (AT), hebräisch „Leben(sspenderin)“, „Mutter aller Lebendigen“
Clea – w, Schreibweise von Klea (Klea: w, vermutlich zu grieschisch Kleio (Kleio: griechisch „bekannt“,“berühmt“)

Daniel – m. biblischer Name (AT) hebräisch: „El (Gott) ist mein Richter,  Recht gesprochen“ Varianten :  Dani, Danilo, Danni

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Felix und ich sind immer auf der Suche nach lustigen Rechtschreibfehlern in der Werbung. Heute ist uns mal wieder einer untergekommen. Ich fand abgestandenen Kaffee ja immer ziemlich eklig, aber es muss wohl Leute geben, die das mögen.

bei Tengelman macht Soße/Sauce eine Sause in der Wüste

Hier freut sich jemand schon zu sehr auf die Prüfungsphase

Und diese „kaffe Pro-Duzenten“ sollten noch mal im Duden nachschlagen, was sie eigentlich verkaufen

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