Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Theater’ Category

Ich spiele zur Zeit gleich in zwei Rollenspielgruppen. Nicht das mit Dienstmädchenkostüm im Schlafzimmer, sondern die mit den Würfeln und den Kutten und den Menschenopfern. … Nein im Ernst: Würfel ja, das andere natürlich nicht.

Meine Abenteuer kann man auf meinem anderen Blog Tintentage nachlesen. Dort gibt es sowohl Incharaktergeschichten als auch Diskussionen über Probleme und Schwierigkeiten beim Spielen. Ich schreibe aus einer kulturell weiblich geprägten Sicht, über ein Hobby das noch als prototypisch männlich gesehen wird.

Advertisements

Read Full Post »

Unsere Kostüme für die 2. Sitzung in Weiterstadt

und jetzt noch meiBilder, dankenswerter weise gemacht von Rebekka und Laura

Read Full Post »

First things first: Meine B-Taste klemmt, also bitte nicht über fehlende Buchstaen wundern 😉

An diesen Tagen an denen mir aus unerklärlichen Gründen langweilig ist und ich keine Motivation aufbringen kann was sinnvolles zu tun und es zu spät ist zu singen, fang ich meistens an Musik zu hören und zu kritzeln. Da in ich sicher nicht die einzige… Gekritzelt wird vielund gerne, auf Mathehefte, Servietten, und auch mal auf Schuhe.

Ich kritzel in mein Gesicht.

Gut einige Leute werden sich sicher aus langeweile Schminken, das mache ich auch manchmal, ei mir nimmt das allerdings schon lange ab und an krizellige Auswüchse an.

Von welcher Seite man es auch etrachten willl ich hae also zu Schminke und Stiften geriffen. Ich find mich grade ziemlich cool, deswegen laber ich euch hier üer haupt so zu, und da das nicht besonders häufig vorkommt dachte ich ich teile das grade mal mit euch. In Wort und Bild:

Auftragen des blauen Lippenstifts

Mina malt

fertig!bemaltes Gesicht im Profil
fertig!

mit geschlossenen Augen

Augen zu Kopf weit auf!

So und da ich jetzt wieter über den Laptoprand mit meinem Spiegelbild flirten will, lass ich euch jetz wieder in Ruhe.  Vielleicht beareite ich die Bilder auch nochmal ordentlich nach und stelle sie dann auf deviantart.

Read Full Post »

Der Prinz kommt in diesem Drama 157 Mal zum Sprechen, im ersten Aufzug ist er sogar durchgängig auf der Bühne. Er ist also eine der zentralen Rollen des Stücks und ihm kommt auch die Aufgabe zu, Emilia Galotti einzuführen. Die Sprache dieser Figur wird in großen Teilen der Stückes durch Gedankenstriche zerrissen, was seinen Aussagen einen sprunghaften und unverknüpften Charakter verleiht. Über den Verlauf des Dramas sind Phasen der Ausrufe (Seite 12,16)1 und Phasen der Fragen (Seite 45, 58, 74) zu bemerken. Hierzu lässt sich bemerken, dass die Zahl der Frage- und Ausrufezeichen mit der Erregung des Prinzen steigt. Um die Sprache des Prinzen in Emilia Galotti genauer zu beleuchten, habe ich mich entschieden, seine längeren Textpassagen zu untersuchen und gegeneinander zu stellen.

Der Prinz beginnt das Drama mit einem Monolog, der sich durch Halbsätze, Wiederholungen und Ausrufe auszeichnet, er klagt darüber, dass er die Klagen seiner Untertanen zu bearbeiten hat und gerät in einen unausgeglichenen Geisteszustand, als er dabei auf den Namen Emilia trifft. Seine hier durch ihn selbst wiedergegebenen Gedanken sind nur assoziativ verknüpft, auch wird hier keine vollständige Syntax verwendet, was diesen Absatz stark einem Bewusstseinsstrom annähert.

Im dritten Auftritt dieses Aufzugs ist die Syntax des Prinzen vollständiger, die Sätze zusammenhängender, aber auch hier kommt es zu Halbsätzen und Gedankensprüngen. Er verwendet rhetorische Figuren wie Anaphern („Ihr Bild! – mag! – Ihr Bild,“ S.7) und anderen Wiederholungen wie Dreiklängen (ein anderes Bild, das mit anderem Farben, auf einem anderen Grund“, „so leicht, so fröhlich, so ausgelassen.“, „Doch nein; nein nein!“S.7). Diese Monolog wird durch diese Dreiklänge runder, seine Sprache nicht so zerrissen, gleichzeitig erzeugen diese Figuren hier aber auch den Eindruck von Abgeschlossenheit, was sich mit der Aussage der Prinzen deckt, dass er die Liebe zur Gräfin Orsina „nicht wiederfinden“ will. Auch wirkt der Prinz nicht derartig emotional aufgewühlt wie es in anderen Auftritten zu beobachten ist.

Ganz anders ist dies im fünften Auftritt dieses Aufzugs zu sehen, die positive Stimmung des Prinzen, ausgelöst durch den Erhalt des Portraits Emililias spiegelt sich hier auffallend in der Sprache wider. Zu Anfang des Auftritts wird zunächst der Abschluss des letzten Auftritts wiederholt („Soviel er will“ S.7). Der Auftritt wird von Ausrufen dominiert, es gibt nur zwei Aussagen und eine Frage. Auch hier leidet die Syntax unter den schwärmerischen Gedankengängen des Prinzen, es kommt zu Aufzählungen, Dopplungen Wiederholungen und Parallelismen(„Fordre nur! Fordert nur!“, „Dieser Mund! […] Dieser Mund!“ S.12).

Eine gegensätzliche Stimmung lässt sich im siebten Auftritt beobachten, hier hält der Prinz einen Dialog, es wechseln stetig Fragen und Ausrufe, es entsteht der Eindruck eines Selbstgesprächs. Er spricht in kurzen, einfachen Sätzen und verwendet kaum Parataxen („Es ist ein Gang“ S.19). Hier wirkt der der Prinz unsicher, und bespricht das weitere Vorgehen mit sich selbst. Aus seiner Unsicherheit heraus, begeht er jedoch eine Hamartia.

Nach diesen emotionsgeladenen Momenten, mag es einen fast wundern, dass der Prinz sich in Gegenwart Emilias nicht von seinen Gefühlen fortreißen lässt, wie es ihm bei Betrachtung ihres Bildes oder beim Lesen ihres Vornamens erging. Hier ist die Syntax vollständig, er nutzt aufwändige Satzgefüge und eine wohlgesetzte Sprache, um Emilia die Furcht zu nehmen und sich bei ihr in höfischer Form zu entschuldigen („Und könnt ich schon diesen Zufall, der mir nochmals, ehe alle meine Hoffnung auf ewig verschwindet, – mir nochmals das Glück sie zu sehen und zu sprechen verschafft; könnt ich schon diesen Zufall für den Wink eines günstigen Glückes erklären, – für den wunderbarsten Aufschub meiner endlichen Verurteilung erklären, um nochmals um Gnade flehen zu dürfen: so will ich doch – Beben Sie nicht, mein Fräulein – einzig und allein von Ihrem Blicke abhängen.“ S. 48)

Die Sprache des Prinzen ist stark von seinen Stimmungen und seine Gesprächspartner abhängig. Um die Variation durch Gesprächspartner möglichst auszuschließen, habe ich hauptsächlich Monologe zur Analyse herangezogen.

1Alle Zitate aus: Lessing, Gothold Ephraim: Emilia Galotti. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen. Stuttgart: Philipp Reclam jun. GmbH & Co. 2001

Read Full Post »

Kennt ihr diese Erzählanfänge? Ich werde heute zehn Erzählanfänge posten, ihr dürft raten welche Texte sie einleiten. Wenn ihr Lösungen habt könnt ihr sie gerne in die Komentare schreiben. Ich löse das Rätsel dann am kommenden Sonntag (16.Mai 2010) auf. Viel Spaß beim Rätseln und Nachlesen.

1. Die Amme hatte die Schuld.

2. Kaum hatte Filomena zu reden aufgehört, als die Königin wahrnahm, dass außer Dioneo und ihr niemand mehr zu erzählen hatte, und so begann sie heiter:

3. Hier meine Tochter? Hier in diesem elenden Wirtshause?

4. „Es ist ein eigentümlicher Apparat,“ sagte der Offizier zu dem Forschungsreisenden und überblickte mit einer gewissen Bewunderung den ihm doch wohl bekannten Apparat.

5. Es war einmal ein König und eine Königin, die hatten keine Kinder, wünschten sich aber täglich ein Kind. Zu einer Zeit geschah es, die Königin badete, und seufzete, als sie so allein war: „Ach hätte ich doch ein Kind!“

6. Hier war es. Da stand sie. Diese steinernen Löwen, jetzt kopflos, haben sie angeblickt.

7. Die Frage, welchen Beruf seine Geschwister als Erwachsene wohl ausüben würden, hätte Jared sofort beantworten können.

8. Bistritz, 3.Mai. München ab am 1. Mai 8.35 abends. Wien am frühen Morgen des nächsten Tages; sollten eigentlich um 6.46 ankommen, der Zug hatte aber eine Stunde Verspätung.

9. Aber ich bin doch neugierig, – Herr Müller, was sagen Sie zu dem heutigen Stücke?

10. Es war in der Zeit zwischen Neujahr und Dreikönigstag.

Zur Hilfe: Ich habe Vorspänne und Einleitungen außer Acht gelassen, was man zwar als Wissenschaftler nicht tun sollte aber hier geht es ja um Unterhaltung. Es kommen epische Texte und Dramen vor, von Gedichten habe ich die Finger gelassen. Natürlich dürft ihr die Sachen nachgooglen, wenn ihr daran Freude habt. Zu gewinnen gibt es ja dieses Mal eh nichts.

Read Full Post »

Ich möchte euch nocheinmal das Stück Gretchen 89ff. von T-Time ans Herz legen, auf herrlich komisch-analytische Weise werden in diesem Stück Figuren des Theaters und des Lebens dargestellt. Die ein oder andere Identifikationsfigur wird durchaus zu finden sein, oder man entdeckt in den Figuren die Anderen, die einem einfach völlig fremd zu sein scheinen.

Und wem Theater noch nicht genug ist, der darf der wundervollen Tanja Schaefer lauschen, wie sie die Umbauphasen zu einem ganz eigentümlichen Erlebnis macht und dafür verdienten Szenenapplaus Umbaupausenapplaus und auch Gelächter erhält.

Read Full Post »

Regisseure, Schauspieler, Intendanten: Sie alle kommen an Ihnen in der heutigen Theaterlandschaft nur schwer Vorbei: Dr. Heinrich Faust und sein Gretchen. Irgendwie hat jeder schonmal den Faust von Goethe auf die Bühne gebracht, und jeder macht etwas eigenes daraus. Da trifft der puristische Regisseur auf die überfeministische Schauspierin oder Der Musicalgott auf die talentfreie Anfängerin. Anhand der Kästchenszene (1,2,3, 4)zeigt Gretchen 89ff. diese Figuren und Typen der Theaterwelt und nimmt sie gehörig auf die Schippe, ein analytisch-lustiger Blick auf das Theater dessen Maschinerie und Besetzung und seine Eigenheiten.

Wie sehr diese Klassiker zerhackt, gekocht und nach Geschmack des Theaterpersonals gewürzt werden, durfte ich einmal in Weimar erfahren, auf einer Studienfahrt meines Deutsch LKs sahen wir uns Die Räuber von Schiller an. Eigentlich konnte man das „von Schiller“ auch weglassen, er hat halt den Text zugesteuert. Ich sag es mal so, obwohl geschrien, sich ausgezogen, Dinge in die Luft gejagt, gefilmt, verkleidet (Indy Jones und Darth Vader) und gefoltert wurde, ist der ganze DeutschLK bei dem Stück eingeschlafen, während erste empörte ältere Paare den Saal verließen. Hätten sie es nicht einfach klassisch spielen können?…. oder stürmend und drängend….. pardon…

Wer einen Blick in diese glitzernde aber auch zum Teil absurde Welt werfen möchte, hat in Weiterstadt an den nächsten Wochenenden die Möglichkeit dazu. Im Marga-Meusel-Haus finden sich dort einige dieser Theratergestalllten ein. Vielleicht möchte man vorher nochmal schnell in seinen alten Faust schauen und die Seite 89 aufschlagen, ich empfinde das aber als kein Muss, auch Faust muss nicht oder wenn überhaupt in Groben Zügen bekannt sein, um das Stück zu verstehen. Es sei denn natürlich ihr seid so kleine Literaturfanatiker wie ich, die sich nochmal fix vor Samstag das Buch ihres kleinen Bruders klaut.

Gretchens, viele Gretchens

Am 7., 8., 13., 14. und 15, Novenber spielt das Theater T-Time das Stück Gretchen 89ff. Die Karte kosten 8€ (6€ erm.) und noch sind für alle Spieltage Karten frei.

samstags und freitags Einlass um 19:ooUhr. sonntags Einlass um 17:30Uhr.

Karten bekommt man in evangelischen Gemeindebüro in Weiterstadt.

Mich kann man am 7. 8. und 15. da finden, mal arbeitend mal mit meiner Oma und mal einfach so nur für mich.

studi-vz gruppe

Read Full Post »

Older Posts »