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Archive for the ‘Konzert’ Category

Ein aktueller Youtubestreifzug auf den Spuren eines oft unterschätzten Instruments.

Baby

Canzona La Lusignuola

Spiel des Lebens

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Das diesjährige Fest am Hofe des Prinzen ging für uns viel zu schnell vorbei. Aber was will man machen, wenn man krank wird, ist man halt krank. Deswgen haben wir weit weniger getanzt und gefeiert als wir vorhatten, doch wenigstens sahen wir meiner Meinung nach blenden aus. Hier die Haar- und Make-up-Fotos!

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Ich war dieses Wochenende auf meinem ersten Festival. Zum einstieg wurde mir was kleineres angeraten, sodass ich mit vielen Freunden am Donnerstag nach Trebur zum Trebur Open Air aufgebrochen bin. Die Zelte waren schnell auf gebaut, nicht jedes stand bei voller Größe oder hatte einen Boden, aber wir errichteten uns unser kleines Lager mit vielen Schlafzimmerchen und einem geräumigen Wohnzimmer ohne auf unlösbare Probleme zu stoßen.

Am Freitag habe ich relativ wenig vom eigentlichen Programm mitbekommen, wir waren zu beschäftigt uns in unserem Lager einzuleben, Pavillons bei Sturm festzuhalten und uns in der Hitze möglichst wenig zu bewegen. Callejon habe ich allerdings hören können. Sie waren sehr laut und brachten vor die Bühne auch relativ viel Spaß, mich konnten sie allerdings nicht so richtig mitreißen und aus fachkundiger Quelle habe ich erfahren, dass sie dieses Jahr beim Full Force einen Eindrucksvolleren Auftritt hingelegt haben.

Der Samstag stand unter dem Motto „Die Nebenbühne ist die neue Hauptbühne“, dankenswerter weise hat mich Felix darauf aufmerksam gemacht, dass Phrasenmäher auf dem Toa spielt und mit diesen starteten wir auch in den Abend. Phrasenmäher sind live wirklich witzig und unterhalten mit Charme und Niveau, ihre Musik ist ausreichend kompliziert, abwechslungsreich und meistens tanzbar. Daran schlossen sich the Jerks auf der Hauptbühne an, die mit dem Publikum nicht wirklich warm werden wollten.

Unserer Meinung lag das daran, dass sie sich selber schon so toll fanden, dass das Publikum gar keine Möglichkeit hatte sie auch noch zu mögen. Dazu kamen sehr viele textliche Wiederholungen, Peter Maffayposen und ein unnötig freier Oberkörper.

Elfmorgen rockten danach die Nebenbühne mit solider Rockmusik. Die drei waren super sympathisch und feierten mit einer großen Menge Menschen, die sich auch gerne zur Welle machen ließ wenn so niedliche Seglerinnen in ihr Schlauchbot steigen.

Leider konnten wir die französische Band Kiemsa nur zum Teil sehen, weil uns der Hunger überkam und wir für den Abend fit sein wollten. Sie haben aber eine sehr coole Show hingelegt.

Des Nachts kehrten wie aber frisch gestärkt auf das Festivalgelände zurück um mit Skindred zu feiern. Eine wahnsinnige Stimmung brachte die Band über das Publikum, der Abend war warm und es begann genau im richtigen Moment leicht zu regnen. Die Atmosphäre hätte kaum aufgeladener sein können. Ich kann die Band live auf jeden Fall empfehlen und auch die Studioaufnahmen klingen sehr gut. Hört am besten mal rein, mir ist es nämlich unmöglich bei der Beschreibung ihrer Musikrichtung auf den Punkt zu kommen.

Am Sonntag schauten wir uns die Vorstellung der Poetryslammer an, was schon sehr gut in den Nachmittag starten ließ. Davor hörten wir noch die letzten Klänge von Stella Roin. Die Stimme hat mich sehr beeindruckt und auch wenn ich finde, dass die Musik auf Dauer eintönig wirkt, kann ich sie mir gut in einer Wir-führen-heute-ein-entspanntes-aber-wichtiges-Gespräch-Abend-Playlist vorstellen.

Boyhitscar sorgte abends für Stimmung, uns gefiel die Musik sehr gut, leider waren wir grade in einem postdinner-Tief sodass wir uns zum Teil das Konzert auf der Wiese sitzend anhören musste. Was der Musik keinen Abbruch tat, ich es aber ein bisschen Schade für die Band fand, denn sie hatten im ganzen ein relativ kleines Publikum gemessen an der Spielzeit.

Bei Bakkushan lief leider einiges schief, wir konnten einem epischen Verstärkerausfall beiwohnen, der die im Dauerstress befindlichen Jungs ganz schön aus der Bahn warf. Solange man ihre Musik hörte waren sie wirklich gut und haben viel Spaß gemacht. Solange aber Zeit zu überbrücken war, wirkten sie sehr zurückhaltend und ideenlos. Glücklicherweise hatten sie ein sehr wohlwollendes Publikum und als sich ein neuer Verstärker gefunden hatte konnte die Party weitergehen.

Ich gestehe, ich habe mich schon gefragt wie Blumentopf zum Headliner dieser Veranstaltung werden konnte. Berühmt genug sind sie – klar – aber das meinte ich auch grade gar nicht. Die ganzen drei Tage waren ja doch eher rockig und Blumentopf würde ich nich unbedingt in diese Ecke stecken. Ich frage mich, ob die Veranstalter darauf spekulierten, (wozu es auch gekommen ist) dass viele der Festivalgänger, die Freitag und Samstag schon da waren, Sonntag Mittag abreisen und sich gleichzeitig für Blumentopf andere nur für sonntags abends Karten kaufen. Was natürlich am Ende mehr Geld bringt.

Blumentopf wärmte sich das Publikum aber schnell an und als sie mit ihrer ersten Freestilesession endeten hatten sie wohl bei den meisten das Eis gebrochen. Die Stimmung war sehr sehr gut ich habe jetzt ein neues Lied in meiner „Lieder über Nerds“ Playlist.

Abschließend kann ich sagen, dass es mir persönlich sehr gut gefallen hat, es war sicher nicht mein letztes Festival auf das ich gehen werde und unter Garantie nicht das letzte TOA, aber nächstes Jahr da komme ich mal mit einem Zelt MIT Boden, oder ich mache gleich wie angedroht einen Essensstand auf dem Campingplatz auf.

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Tim Minchin says it all:

If I didn’t have you

Mag auf den ersten Blick unromantisch und sarkastisch wirken, aber ich finde, da steckt viel mehr dahinter. Denn man gibt so viel aus der Hand, wenn man sich „dem Schicksal“ untergliedert.

Ist es nicht viel schöner, sich für jemanden bewusst zu entscheiden, obwohl es auch mit anderen funktionieren würde?

 

 

 

 

Das Lied spielte dieses Semester oft in meinem Kopf, denn ich musste immer daran denken, wenn ich in Statistik saß und Glockenkurven ansah.

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Fassen wir kurz zusammen was mir heute alles gegen den Strich ging.

1. Es regnet.

Das ist an sich ja jetzt noch nicht so furchtbar, aber das ganze hat grausame Folgen gehabt.

2. Musste mit einem Schweren Koffer zur Uni fahren und ihn von der Theresienstraße bis zur Schellingstraße zerren.

Wäre ja auch nicht das erste mal, wurde aber wirklich tricky als ich heute morgen auf dem Weg zur S-bahn mit Füßen UND Koffer Nacktschnecken(leichen) ausweichen musste.

3. Deutschland gegen Serbien

Ich lasse das mal unkommentiert, da ärgern sich alle schon genug drüber. Aber Herr Löw tat mir richtig Leid.

4.Das Southside ist für mich ins Wasser (siehe Punkt 1) gefallen

Mein Zelt ist wieder nach Hause gefahren, nachdem es (und seine Insassen) völlig durchnässt wurden. Meine Karte findet ihr hier. Das reduziert den meinen Musikkonsum dieses Wochenende gewaltig, allerdings reduziert das auch die Erkältungsgefahr. Meinen Schlafsack habe ich mir natürlich gestern auch erstmal vergebens gekauft, umstonst war er leider nicht. Und da mich Sofia versetzt hat, hab ich gestern eigentlich nen ganzen Nachmittag sinnlos in der Innenstadt verbracht, ach und dann war da noch die Bikiniodysse, aber davon berichte ich noch mal ausfühlich.

5. Ich habe meinen Koffer unverrichteter Dinge wieder nach Hause gezerrt

(Grund siehe Punkt 2 und 4)

6. Die Stereoanlage ist kaputt gegangen.

Das darf sie nicht, ich will Musik nicht aus Knarzboxen hören müssen. Das reduziert meine Masuikkonsum höchstwahrscheinlich noch weiter (vgl. Punkt 5)

Als ich nach Hause kam war ich emotional und körperlich so fertig, das ich ins Bett gefallen und drei Stunden geschlafen habe. Jetzt werde ich wohl das Wochenende mit Kücheputzen und Themenfindung für Hausarbeiten verbingen.

7. Grade habe ich festgestellt, dass mein Trillian mich vergessen hat.

Mein Benutzerkonto ist weg….

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Ich habe mir beim Wiedereinzug hier in München vorgenommen, meine CDs edlich mal alle einzulesen, wozu haben wir sonst 2 Festplatten am Netzwerk hängen, die für Lagerung von Daten vorgesehen sind. Also sitze ich garde hier und, Wunder oh! Wunder, füttere meinen Laptop mit einer CD nach der nächsten.

Und bei dieser Tätigkeit drängt sich doch die Auseinandersetzung mit dem aktuellen und vor allem mit dem verganenem Selbst auf. Immerhin hat man sich jede CD in einer bestimmten Stimmung und Phase seines Lebens gekauft und mit vielen Lieder verbinden wir bestimmte erinnerungen und Gefühle.

Meine erste CD bekam ich im Kindergarten es war Weil ich ein Mädchen bin von Lucy Lectric. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich damals überhaupt schon ein Gerät besaß, welches CDs abspielen konnte…. Musste also wohl die Anlage meienr ELtern im Wohnzimmer herhalten. Ich gehöre zu den ExessivamStückHörern wenn es mir ein neues Lied oder ein neues Album angetan hat. Wie konnten mich meine Eltern damals nur aushalten?!

Meine ersten Alben bekam ich in der dritten Klasse zum Geburtstag, eines war von Blümchen das andere war 13 von den Ärzten. Beide habe ich einmal gehört und dann für Jahre ins Regal gestellt. Stattdessen habe ich diverse Schlümpfehits wohl rauf und runter gehört. Wieder frage ich mich, wie das Eltern wohl aushalten. Ich fand ja die Schnappiwelle schon schlimm, und das war nur ein Lied, nicht gleich 7 Alben.

Aus meiner wachsenden Anime und Mangafaszination endstand eine CD-Welle von Sailor Moon CDs. Leider waren das nur „bessere“ Bravohits mit einzelnen Liedern, die dann doch tatsächlich etwas mit der Thematik zu tun hatten.  Mehrere Jahre später habe ich mir dann die Orginalsoundtracks auf deutsch und japanisch gekauft. Damals muss ich so 13 gewesen sein.

Gleichzeitig habe ich mein erstes Ärztealbum wieder aus dem Schrank geholt und es um einige Weitere erweitert. Die habe ich niedergehört, bis sie mir, ich muss 16 gewesen sein, alle bis auf 2 abhanden kamen. Falls jemand weiß wem ich sie geliehen habe, ich fände es cool, sie wiederzubekommen. Ordentlich angepunkt hab ich in der Richtung noch einiges queer gehört, NOFX und Greenday zum Beispiel, aber noch einiges mehr, wie ich grade beim einlesen feststelle. Die Gruppe der Ausreißer haben hier Nightwish und Evanescence gebildet, die fand ich beide gut, hade aber irgendwie nur ein Album jeweils. The Rasmus, The Calling und Him schlossen sich hier wohl recht nahtlos an.

Der absolute Modekauf muss das Anastacia Album gewesen sein, das ich hier grade einlese. Ich habe es durchaus ab und an gehört, aber es fällt doch sehr raus. Dann sind da meine beiden Dido Alben no angel und life for rent. Das no angel Album verbinde ich untrennbar mit Im Kreis des Feuers von Marianne Curley. Das Buch wurde mir von Julia geliehen und ich hab es mit der CD zusammen innerhalb von einem halben Tag verschlungen.

Dann habe ich Disneysongs rauf und runtergehört und den CD-Schrank meiner Eltern geplündert, viel Deutschrock gehört und mitgesungen.

Ich bin in der Rockrichtung geblieben und habe viel queergehört und irgendwann bin ich dann im letzten Jahr auf Muse und Imogen Heap gestoßen. Ihr Album Speak for Yourself ist für mich untrennbar mit der Twilightsaga verbunden.

In den Letzten wochen höre ich besonders viele Stücke von Owl City und Kristin Chenoweth, mal sehen ob morgen eine neue CD dazukommt, die Chancen stehen dafür ja ganz gut. 😀 Die Liste ist natürlich bei weitem nicht vollständig. Aber wenn ich alles aufzählen wollte, was ich grade einlese, wären wir ein wenig mit schreiben und lesen beschäftigt. (siehe Tags)

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Ich möchte euch nocheinmal das Stück Gretchen 89ff. von T-Time ans Herz legen, auf herrlich komisch-analytische Weise werden in diesem Stück Figuren des Theaters und des Lebens dargestellt. Die ein oder andere Identifikationsfigur wird durchaus zu finden sein, oder man entdeckt in den Figuren die Anderen, die einem einfach völlig fremd zu sein scheinen.

Und wem Theater noch nicht genug ist, der darf der wundervollen Tanja Schaefer lauschen, wie sie die Umbauphasen zu einem ganz eigentümlichen Erlebnis macht und dafür verdienten Szenenapplaus Umbaupausenapplaus und auch Gelächter erhält.

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