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First things first: Meine B-Taste klemmt, also bitte nicht über fehlende Buchstaen wundern ;-)

An diesen Tagen an denen mir aus unerklärlichen Gründen langweilig ist und ich keine Motivation aufbringen kann was sinnvolles zu tun und es zu spät ist zu singen, fang ich meistens an Musik zu hören und zu kritzeln. Da in ich sicher nicht die einzige… Gekritzelt wird vielund gerne, auf Mathehefte, Servietten, und auch mal auf Schuhe.

Ich kritzel in mein Gesicht.

Gut einige Leute werden sich sicher aus langeweile Schminken, das mache ich auch manchmal, ei mir nimmt das allerdings schon lange ab und an krizellige Auswüchse an.

Von welcher Seite man es auch etrachten willl ich hae also zu Schminke und Stiften geriffen. Ich find mich grade ziemlich cool, deswegen laber ich euch hier üer haupt so zu, und da das nicht besonders häufig vorkommt dachte ich ich teile das grade mal mit euch. In Wort und Bild:

Auftragen des blauen Lippenstifts

Mina malt

fertig!bemaltes Gesicht im Profil
fertig!

mit geschlossenen Augen

Augen zu Kopf weit auf!

So und da ich jetzt wieter über den Laptoprand mit meinem Spiegelbild flirten will, lass ich euch jetz wieder in Ruhe.  Vielleicht beareite ich die Bilder auch nochmal ordentlich nach und stelle sie dann auf deviantart.

Minecraft Fotosession

Felix und ich habe für Weinachten ein Paar Avatare unsere Freunde gebastelt, dafür haben wir deren Minecraftskins in Bastelbögen verwandelt und diese dann mit Papier zum Leben erweckt.

Hier ein paar Fotos

 

Feiertagswiedersehen

Ich werde morgen bei meinen Eltern ankommen, alle werden sich freuen einander zu sehen.

Wenn ich das Haus betrete, wird mein Bruder mich halb zerquetschen, weil wir uns so vermissen, ich werde ein bisschen jammer, weil er zu fest drückt, aber diese Eigenheit trotzdem an ihm lieben.

Er wird mich aus der Umarmung freigeben und mir ins Gesicht sehen. Er wird eine Augenbrauche Hochziehen und sagen: „Herrlich siehst du aus, Schwesterherz, wie eine Ausgeburt des Nurgle!“

Ich werde gespielt genervt kontern: „Das sind Pickel und keine Pestbeulen und jetzt trag mir bitte meinen Koffer unters Dach“

Er wird es für mich tun.

Zerissenheit

Du wirst zerrissen zwischen den Fronten. Extrema verschleißen deine Seele und die Selbsterkenntnis frisst dich von Innen. Aber nach Außen immer schön lächeln immer lächeln. Keine Schwächen zeigen oder aber sie auf ein Podest erheben und sie anprangern. Gib ihnen Schwächen! Setze sie auf wie eine Maske und zelebriere das Bloßstellen der kleinen Schwächen, damit du die großen für dich hast, für dich allein. Lebe mit ihnen oder sei einsam, sie lassen dich nie allein. Sie sind bei dir und drehen dir den Rücken zu.

 

gefunden in einem alten Schulheft, war die Pubertät nicht wunderbar?

Verrenkung nebst Langeweile

Gepaart mit rechter Dreistigkeit

Führt zu allem nur nicht zur Eile,

Wenn die Schulaufgabe schreit:

Zeichne in den Kreis zwei Keile,

Stelle auf den Parallelentscheid.

 

Werden Faktoren sehr verachtet,

Meint mein Mathelehrer gar,

Hat man sie noch nicht betrachtet,

Denn ihr Nutzen wunderbar.

Doch wird er dann einmal entmachtet,

Stellt er doch fast gar nichts dar.

Schwankende Schranken

Schwankende Schranken

Kauernde Mauern

Träumende Zäune

Der Prinz kommt in diesem Drama 157 Mal zum Sprechen, im ersten Aufzug ist er sogar durchgängig auf der Bühne. Er ist also eine der zentralen Rollen des Stücks und ihm kommt auch die Aufgabe zu, Emilia Galotti einzuführen. Die Sprache dieser Figur wird in großen Teilen der Stückes durch Gedankenstriche zerrissen, was seinen Aussagen einen sprunghaften und unverknüpften Charakter verleiht. Über den Verlauf des Dramas sind Phasen der Ausrufe (Seite 12,16)1 und Phasen der Fragen (Seite 45, 58, 74) zu bemerken. Hierzu lässt sich bemerken, dass die Zahl der Frage- und Ausrufezeichen mit der Erregung des Prinzen steigt. Um die Sprache des Prinzen in Emilia Galotti genauer zu beleuchten, habe ich mich entschieden, seine längeren Textpassagen zu untersuchen und gegeneinander zu stellen.

Der Prinz beginnt das Drama mit einem Monolog, der sich durch Halbsätze, Wiederholungen und Ausrufe auszeichnet, er klagt darüber, dass er die Klagen seiner Untertanen zu bearbeiten hat und gerät in einen unausgeglichenen Geisteszustand, als er dabei auf den Namen Emilia trifft. Seine hier durch ihn selbst wiedergegebenen Gedanken sind nur assoziativ verknüpft, auch wird hier keine vollständige Syntax verwendet, was diesen Absatz stark einem Bewusstseinsstrom annähert.

Im dritten Auftritt dieses Aufzugs ist die Syntax des Prinzen vollständiger, die Sätze zusammenhängender, aber auch hier kommt es zu Halbsätzen und Gedankensprüngen. Er verwendet rhetorische Figuren wie Anaphern („Ihr Bild! – mag! – Ihr Bild,“ S.7) und anderen Wiederholungen wie Dreiklängen (ein anderes Bild, das mit anderem Farben, auf einem anderen Grund“, „so leicht, so fröhlich, so ausgelassen.“, „Doch nein; nein nein!“S.7). Diese Monolog wird durch diese Dreiklänge runder, seine Sprache nicht so zerrissen, gleichzeitig erzeugen diese Figuren hier aber auch den Eindruck von Abgeschlossenheit, was sich mit der Aussage der Prinzen deckt, dass er die Liebe zur Gräfin Orsina „nicht wiederfinden“ will. Auch wirkt der Prinz nicht derartig emotional aufgewühlt wie es in anderen Auftritten zu beobachten ist.

Ganz anders ist dies im fünften Auftritt dieses Aufzugs zu sehen, die positive Stimmung des Prinzen, ausgelöst durch den Erhalt des Portraits Emililias spiegelt sich hier auffallend in der Sprache wider. Zu Anfang des Auftritts wird zunächst der Abschluss des letzten Auftritts wiederholt („Soviel er will“ S.7). Der Auftritt wird von Ausrufen dominiert, es gibt nur zwei Aussagen und eine Frage. Auch hier leidet die Syntax unter den schwärmerischen Gedankengängen des Prinzen, es kommt zu Aufzählungen, Dopplungen Wiederholungen und Parallelismen(„Fordre nur! Fordert nur!“, „Dieser Mund! [...] Dieser Mund!“ S.12).

Eine gegensätzliche Stimmung lässt sich im siebten Auftritt beobachten, hier hält der Prinz einen Dialog, es wechseln stetig Fragen und Ausrufe, es entsteht der Eindruck eines Selbstgesprächs. Er spricht in kurzen, einfachen Sätzen und verwendet kaum Parataxen („Es ist ein Gang“ S.19). Hier wirkt der der Prinz unsicher, und bespricht das weitere Vorgehen mit sich selbst. Aus seiner Unsicherheit heraus, begeht er jedoch eine Hamartia.

Nach diesen emotionsgeladenen Momenten, mag es einen fast wundern, dass der Prinz sich in Gegenwart Emilias nicht von seinen Gefühlen fortreißen lässt, wie es ihm bei Betrachtung ihres Bildes oder beim Lesen ihres Vornamens erging. Hier ist die Syntax vollständig, er nutzt aufwändige Satzgefüge und eine wohlgesetzte Sprache, um Emilia die Furcht zu nehmen und sich bei ihr in höfischer Form zu entschuldigen („Und könnt ich schon diesen Zufall, der mir nochmals, ehe alle meine Hoffnung auf ewig verschwindet, – mir nochmals das Glück sie zu sehen und zu sprechen verschafft; könnt ich schon diesen Zufall für den Wink eines günstigen Glückes erklären, – für den wunderbarsten Aufschub meiner endlichen Verurteilung erklären, um nochmals um Gnade flehen zu dürfen: so will ich doch – Beben Sie nicht, mein Fräulein – einzig und allein von Ihrem Blicke abhängen.“ S. 48)

Die Sprache des Prinzen ist stark von seinen Stimmungen und seine Gesprächspartner abhängig. Um die Variation durch Gesprächspartner möglichst auszuschließen, habe ich hauptsächlich Monologe zur Analyse herangezogen.

1Alle Zitate aus: Lessing, Gothold Ephraim: Emilia Galotti. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen. Stuttgart: Philipp Reclam jun. GmbH & Co. 2001

Ich habe mich entschlossen, unser Rollenspieltagebuch mal ordentlich zusammenzubrinngen und an einem immer zugänglichen Ort für alle verfügbar zu machen. Nach und nach werdet ihr die Geschichte unserer mutigen Abenteurer lesen können, wie sie sich gefährlichen Gegnern wie Untoten, Werwölfen oder Leitern in den Weg stellen, gell Dwalin ;-)

 

Von Schwertern, Zaubern und Stricknadeln

Das Tagebuch einer Weiterstädter Rollenspielgruppe

Stress

Wie Männer mit Stress umgehen:

Bier

einen heben gehen

 

Wie Frauen mit Stress umgehen:

Eierstockzyste
Bildquelle: http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/377042

Treburcamp in Bildern

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